Seit meiner frühesten Kindheit leide ich an einer Zucker-Unverträglichkeit. Ja, das gibt es wirklich, sagt mein Arzt. Es hat nichts mit Diabetes oder einer Allergie zu tun, ich vertrage Zucker einfach nicht besonders gut. Daher habe ich aus einer für Kinder eher unüblichen Weisheit heraus beschlossen, auf Zucker weitestgehend zu verzichten. Das diese Entscheidung auch aus anderen Gründen eine besonders gute war, war mir damals noch nicht bewusst – schließlich war mein kindlich, simpler Gedankengang eher: Zucker = Bauchi-Wehweh = Händchen weg. Mittlerweile weiß ich aber, dass Zuckerkonsum generell eine blöde Sache ist, denn neben schnell merkbaren Auswirkungen wie einer Gewichtszunahme oder Hautproblemen, sowie durch Blutdruckschwankungen verursachte Essattacken oder übertriebene Müdigkeit, kann er auch langfristige gesundheitliche Probleme hervorrufen oder begünstigen. Dazu zählen zum Beispiel Diabetes Typ II, Stoffwechselstörungen oder auch Darmprobleme.

Zucker macht süchtig.

Wer seinem Organismus Zucker zuführt, wird von eben jenem Organismus als Folge davon auch dazu verleitet, immer mehr Zucker zu konsumieren. Das ist eigentlich ganz logisch, aktivieren wir mit dem Essen von Zucker doch unser Belohnungszentrum im Gehirn, welches sich nicht lange bitten lässt und immer mehr von dem guten weißen Pulver möchte. Ganz ähnlich funktioniert das Prinzip übrigens auch bei Alkohol, Drogen oder Nikotin.

Da ist es ja eigentlich nicht verwunderlich, dass mir Zucker in all den Jahren nicht gefehlt hat, habe ich doch meinem lieben Gehirn gar nicht beigebracht, wie lustig dieser doch ist. Jedoch kommt sie irgendwann doch zum Vorschein: die Lust auf Süßes. Somit habe ich begonnen, den damals noch sehr seltenen Zuckerersatzstoff „Erythrit“ zu verwenden. Zu Beginn war ich sehr skeptisch. Da wird behauptet, Erythrit schmecke wie Zucker und sähe auch so aus, auch in der Anwendung solle er sich genauso verhalten. Nur eben ohne verwertbare Kohlenhydrate und Kalorien. Als ich schließlich von diesem Wundermittel überzeugt war, habe ich begonnen, auch Getreidemehle durch Low Carb Mehle wie Mandelmehl zu ersetzen. „Wenn schon, denn schon“ habe ich mir gedacht.

Während ich mit den Jahren immer besser darin wurde, herkömmliche Backrezepte mit Low Carb Zutaten zuzubereiten, wuchs auch die Bekanntheit dieser Lebensform in der Gesellschaft. Für mich war der Gedanke somit sehr naheliegend, meine Leidenschaft und mein Hobby zu meinem Beruf zu machen.

2013 habe ich dann die Marke jaja’s gegründet. Ach ja, weil Ihr immer fragt: jaja’s steht für 2x „Ja“, soll also den positiven Grundgedanken zur Gesundheit von Low Carb darstellen. Außerdem beginnt mein Nachname mit „Ja“ und mein Vorname mit „S“, es passt also so gesehen auch ganz gut. Übrigens schreibt man jaja’s komplett mit Kleinbuchstaben, warum genau weiß ich auch nicht, aber ich wollt es einmal anmerken da es hier immer wieder zu Verwirrungen kommt.

jaja’s Philosophie

Mit meinen Produkten möchte ich es Menschen erleichtern, einen gesünderen Lebensstil zu führen. Es ist nämlich im Grunde total einfach, kohlenhydratgeladene Lebensmittel wie Brot, Nudeln oder Schokolade durch ihre Low Carb Versionen zu ersetzen. Mir ist schon klar, dass nicht jeder sofort ein „Heavy Low Carber“ wird und auf Kohlenhydrate weitestgehend in seinem Leben verzichtet und nach einem Ernährungsplan lebt. Aber meiner Meinung nach würde es unserer Überflussgesellschaft durchaus gut tun, wenn zumindest weniger einfache Kohlenhydrate wie Zucker oder Weizen verzehrt werden würden. Zum Beispiel ist es schon ein guter Anfang, den Kaffee mit Erythrit statt Zucker zu süßen. Klein Vieh macht nämlich auch Mist.

Mit dem Teilen von meinem bescheidenen Wissen zu dem Thema und Rezepten, will ich es Euch einfacher machen, einen gesunden Lebensweg zu gehen. Für Fragen oder Anregungen bin ich jederzeit verfügbar und auch dankbar. Meistens zumindest.

Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß beim Stöbern auf meiner Website.

Herzliche Grüße, Eure Stefanie

Entdeckt meinen Blog!